Digitalisierungsverwirrung

  • Roboter nehmen uns die Jobs weg!
  • Digitalisierung ist wie die Erfindung des Rades!
  • Daten sind das neue Öl!

Alles bleibt trotzdem beim Alten

  • Zeitungen als oft einziger Kommunikationsweg
  • Kommunikation = Einbahnstraße. Auch digitale.
  • Hierarchien!

Konferenzen

 

  • genau wie vor 50 Jahren
  • Redner, Zuhörer
  • In der Pause Kaffee mit Menschen, die wir schon kennen
  • Am Ende gehen wir nach Hause und nichts hat sich wirklich verändert

Email

Viel Zeitverschwendung

Kollaborative Werkzeuge eignen sich besser für viele Aufgaben

Offene Kommunikation in vielen Fällen effektiver

Wir alle haben Teilwissen über neue Kommunikationsmethoden, weil wir alle kommunizieren. Und: wegen Trump.

Problem

Jeder denkt anders über digitale Kommunikation. 

Die offene, kollaborative Art, digital zu kommunizieren, ist seit den frühen Anwendern nicht mit der allgemeinen Ausbreitung von sozialen Medien mitgewachsen.

Stattdessen reden wir über Digital Natives, Influencer, Marketing.

Digitale Agenturen leben Kollaboration auch nicht vor.

Was tun?

Digitale Organisationsformen!

Digitaler Informationsfluss!

Digitale Kompetenzen!

ANGST!

Datensicherheit!

Alle Organisationen stellen sich zur Zeit die gleichen Fragen.

Können wir einen besseren Erfahrungsaustausch und bessere Lernerfahrungen schaffen?

Es gibt keine absoluten Antworten, aber es gibt viele gute Ansätze. 

Vorschlag

  • Jede Veranstaltung als Chance verstehen, die Vorteile kollaborativer digitaler Kommunikation praktisch zu demonstrieren
  • Bilden eines starken, nachhaltigen, dezentralen Netzwerkes
  • Plattformen für gute gegenseitige Information diskutieren. Vielleicht etwas Neues schaffen 
  • Grundlage für stärkere Verbindungen und bessere Lösung gemeinsamer Probleme 
  • Produktive digitale Kommunikation auf menschlicher, respektvoller Basis 

Jede Veranstaltung eine Chance

  • Hashtag, wie z.B für heute: #iukMV
  • Hashtag auf Twitter benutzen
  • Alle anderen sehen, die diesen Hashtag benutzen
  • Zielgerichtet neue Kontakte knüpfen
  • Sich mit anderen Teilnehmern auf der Basis von Respekt, Vertrauen und Glaubwürdigkeit verbinden
  • Wissen und Leidenschaft statt Macht und Äußerlichkeiten
  • Direkte Lernerfahrung und Grundlage für mehr Lernen
  • Datensicherheit ist gewährleistet

Digitale Kommunikation ermöglicht dezentrale Netzwerke

Reden

Wir alle lernen, selbst über uns und unser Wissen, unsere Erfahrungen, unsere Gedanken zu reden. Heißt das, uns selbst zu vermarkten, ein Imagevideo zu haben und ein Feeling vermitteln? Oder geht es um die Substanz? Was können wir anderen von uns mitteilen, um vorwärts zu kommen?

Zuhören

Wie verhalten wir uns mit den Inhalten, die wir aus neuen Richtungen bekommen? Wie bekommen wir die Informationen, die wir wollen, ohne im Informationsschwall zu ersticken? Wie werden wir ein gutes Publikum für andere, die auch lernen? WIE FINDEN WIR DIE ZEIT?

Traditionelle Konferenzen

werden durch die bewusste Anwendung eines Hashtags besser. Er muss gut gewählt, dann in allen Publikationen gezeigt und den Teilnehmern erklärt werden.  

 

  • Vorteile für Organisatoren: Mehr Menschen in der Zielgruppe werden auf die Veranstaltung aufmerksam. Vereinfachtes Marketing für Wiederholungsveranstaltungen. 
  • Vorteile für Teilnehmer: Bessere Vernetzung mit anderen Teilnehmern und interessanten Kontakten außerhalb des Raumes, mehr und bessere Information, Hintergründe zu besprochenen Themen, Möglichkeit, über das Besprochene in Kontakt zu bleiben, lose aber existierende Beziehungen zu relevanten Personen 

Barcamps + Unconferences

Neue Formen von Veranstaltungen 

Barcamps

Veranstaltung hat ein Thema, aber keine Tagesordnung und keine Redner. Die Teilnehmer bestimmen, was sie besprechen möchten. Viele kleinere Räume, viele Sessions. Es gibt die Tradition, dass neue Teilnehmer einen Talk geben, egal worüber. Beim Barcamp London habe ich jemand Stricken beigebracht.

Unconference

Sitzt zwischen traditioneller Konferenz und Barcamp. Einfacher für Teilnehmer, für die das Format neu ist. Ein Thema, eine kollaborative Agenda, die am Anfang der Veranstaltung aus Teilnehmerwünschen zusammengestellt wird, ein oder zwei Keynotes. Viele kleinere Räume, viele kleinere Sessions. 

Vorteile neuer Formate

  • In kleineren Gruppen trifft man mehr Menschen auf der Basis davon, was sie wirklich beschäftigt
  • Wenn kein ganzer Saal zuhört, sprechen auch mehr Menschen, die sich nicht als natürliche Redner sehen. Frauen! Diversity!
  • So sind alle Teilnehmer aktiver beteiligt. 
  • Die resultierenden Kontakte sind persönlicher
  • Barcamps werden auch von großen Organisationen genutzt, um die interne Kollaboration zu entwickeln 

 #Localgovcampmv?

  • Lernen, wie Menschen in einem großen, dünn besiedelten Land besser und enger zusammenarbeiten können
  • Ideen von vielen verschiedenen Quellen zusammenbringen und an ihrer Ausführung arbeiten  
  • Organisationen und kleinere Verwaltungen haben oft die gleichen Probleme und können sie zusammen besser lösen 
  • Oft sind Resultate vorher nicht abzusehen

Vielen Dank

Anke Holst

@ankeholst

ankeholst.com

#iukMV