SEO Part 2

Wer ist meine Zielgruppe?

 RELEVANZ

Google arbeitet Keyword basiert!

Auf der 2. Suchergebnisseite kann man am besten eine Leiche verschwinden lassen.

 

Schließlich sucht hier keiner.

OnPage Optimierung

SEO OnPage Optimierung

Keyword Recherche

Keywords (Schlagwörter) sind jene Suchbegriffe mit deren Hilfe die Nutzer in der Suchmaschine nach Informationen suchen.

 

Google schlägt nach Eingabe des Keywords in das Suchfeld die relevanten Suchergebnisse vor. Bei einer Keyword Analyse suchen wir nach genau diesen Begriffen.

 

 

Was sind Keywords?

Komplexe Suchanfragen nehmen zu

Wichtig! Google macht einen Unterschied zwischen Singular und Plural macht. Website müssten auf beides optimiert werden - sofern du hierfür gefunden werden möchtest.

CTR steigt bei "long tail queries" (3,4,5 Wörtern)

Suchintentionen

Navigations- Keywords: Beispiel: “Schuhe”. Der User sucht allgemeine Informationen. Er kann eine Kaufabsicht haben, kann jedoch genauso gut nach Inspiration suchen.

 

Informations- Keywords: Beispiel: “Schuhe Größentabelle”. Der User sucht detaillierte Informationen.

 

Recherche-Keywords: Beispiel: „Handy Testbereiche“. Der User hat eine Kaufabsicht, möchte sich jedoch zunächst absichern.

 

Transaktions- Keywords: Beispiel: “Schuhe kaufen”. Der User sucht detaillierten Informationen mit Kaufabsicht.

Short- vs. Longtail-Keywords

Short-Tail: Beispiel: “Schuhe kaufen”.

Short-Tail Keywords sind allgemeine Suchbegriffe mit hohem Suchvolumen.

Short- vs. Longtail-Keywords

Long-Tail: Beispiel: “Nike Air Max Damen Größe”.

Ein Longtail-Keyword besteht aus mehreren relevanten Suchbegriffen. Diese Keywords können heiß umkämpft sein, da sie oft eine höhere Conversion Rate haben. Denn wer das besagte Keyword eingibt, hat ganz klar die Absicht diesen Schuh auch wirklich zu kaufen. Ein weiterer Vorteil der Longtail-Keywords ist, dass Sie meist weniger Konkurrenz haben und somit leichter und schneller zu optimieren sind.

70 % aller täglichen Suchanfragen weltweit bestehen aus Suchphrasen und bilden den Longtail 

Keyword-Recherche

Die Schritte der

Die Keyword-Recherche muss von Menschen durchgeführt werden und kann nicht von "anderen" vollständig übernommen werden!

The Key to Keywords

Brainstorming mit "good old Excel"

Logfile nutzen

Tracking-Tools nutzen

  • Was mache ich mit nun mit den ganzen Suchbegriffen?

  •  

Keyword-Potenzialanalyse

Listen bereinigen

Permutation: Keyword-Reihenfolge generieren

Keyword-Daten einfügen (weitgehend, [exakt], "wortgruppe")

Keyword Effizienz abschätzen: Keyword-Effizienz-Index 
(KEI) = Anzahl Suchanfrangen  * Anzahl Suchanfragen/Anzahl der Suchergebnisse 
(z.B. Google Keyword Planner) (unter 10 uninteressant...)

Zeitliche und regionale Einflüsse

Keyword-Mapping

...

  •  

  • Keyword-optimierte Inhalte?

  •  

  • Gute Inhalte und zufriedene Besucher werden zum Ranking-Faktor!

FAZIT

Keywords sind auch in 2015 der Schlüssel in der Suchmaschienoptimierung

Content Recherche

Panda gegen miesen Content

 RELEVANZ

Um sowohl Nutzern als auch Suchmaschinen eine Relevanz zu vermitteln, muss ein Begriff nicht nach dem altbekannten

"3 % Keyworddichte" im Text vorkommen.

Viel wichtiger ist es, dass die Lesbarkeit des Inhalts gewährleistet ist!

Die Bewegung der Surfer

"Short Click"

"Long Click"

 

Was ist WDF*IDF eigentlich?

Die WDF*IDF-Analyse besteht aus zwei Teilen. WDF ist Nummer 1 und steht für within document frequency. Nummer 2 ist IDF, welches wiederum für inverse document frequency steht.

Within Document Frequency 

Mit dem WDF-Wert wird ermittelt, wie häufig ein Wort oder eine Wort-Kombination (auch Term genannt) in einem Dokument vorkommt. Dabei steht dieser Wert allerdings nicht komplett alleine (wie beispielsweise die reine Keyword-Dichte), sondern wird im Verhältnis zum relativen Vorkommen anderer Terme gesetzt, die entweder in einem Dokument, in einem Text, oder auf einer Webseite vorkommen. Durch einen besonderen Algorithmus wird verhindert, dass ein reines Spammen eines einzelnen Wortes auch ein besseres Ergebnis bei der Analyse ausspuckt.

Inverse Document Frequency 

Der zweite Wert bei der Analyse ist der IDF-Wert. Hierbei geht es darum, wie häufig bestimmte Terme in Dokumenten zu finden sind. Dabei wird jene Anzahl der bekannten Dokumente dazu ins Verhältnis gesetzt, wie häufig Terme in einem Text vorkommen. Dieser Algorithmus ist vor allem dafür gedacht, um herauszufinden, wie relevant ein Text im Hinblick auf ein bestimmtes Keyword überhaupt ist.

Werden beide Formeln kombiniert, ergibt sich die bekannte WDF*IDF-Analyse, mit der die relative Termgewichtung eines Dokuments ermittelt wird, im Verhältnis zu den möglichen Dokumenten, die ebenfalls das gleiche Hauptkeyword enthalten. Da Theorie bekanntlich nur die eine Seite ist, möchten wir euch gerne auch von der praktischen Seite der Onpage Analyse und der allgemeinen Optimierung von Texten berichten.

10 Tipps für guten Content

#1 Relevanz schaffen (Welches Problem ?, Was ist das Motiv?)

#2 Content Creation (Was kostet ein guter Redakteur?)

#3 Das Briefing (Shit in > Shit out)

#4 Die Qualitätssicherung (Inhaltliche Prüfung, Lektorat)

#5 Textstrukturierung (Sprungmarken bei langem Text, Absätze,      Keyword, Keep it simple)

#6 Multimedialer Content (Redaktionelle Texte mit Videos, Bilder > Time on Site

#7 Content & eCommerce (Struktur schema.org)

#8 Mobile Content (Aufmerksamkeit & Lesemenge auf Smartphones, Second Screen, Responsive Content (User Journey) 

#9 Funktioniert der Content? (Bounce Rate)

#10 Content Updates 

Suchmaschinen lernen derzeit explosionsartig die Semantik von Texten

Aus SEO-Perspektive könnten Suchmaschinen den Wert externen Signale (z.B. Links) zukünftig immer mehr abschwächen und den Wahrheitsgehalt deutlicher honorieren.

Wer lügt, der fliegt!

Struktur & Aufbau

In die Grafik wurde eingegriffen. Ursprung: seo-summary.de

In die Grafik wurde eingegriffen. Ursprung: seo-summary.de

In die Grafik wurde eingegriffen. Ursprung: seo-summary.de

HTML Header Tags

nicht mehr als 55 Zeichen

Da der Title die erste Berührungsschnittstelle mit dem Suchenden auf den Suchergebnisseiten (engl. SERPs) darstellt, sollte er zum Klicken animieren und möglichst einen zusammenhängenden, informativen, Satz bilden. Im Zusammenspiel mit einer optimierten Meta-Description lässt sich so die Klickrate (CTR) merklich erhöhen.

<html>

<head>

<title>OnPage SEO: Der optimale Seitentitel (Title) - SEO Summary</title>

<meta name=“description” content=“OnPage SEO Tutorial: Webseiten-Optimierung für Einsteiger, Schritt für Schritt Anleitung für ein besseres Ranking bei Google!”>

</head>

<body>

Best practice Beispiel

Best practice Beispiel

Worst practice Beispiel

Worst practice Beispiel

Veraltete Informationen aktualisieren oder aus Google entfernen

Der optimale Seitentitel sollte:

  • individuell und einzigartig sein (jede Seite bekommt einen eigenen Title)
  • eine maximale Länge von 65 55 Zeichen nicht überschreiten
  • aus einem leicht verständlichen und sinnvollen Satz bestehen
  • bereits auf den ersten Blick vermitteln, worum es auf der Zielseite geht
  • möglichst am Anfang die Hauptschlagwörter (KeyWords) beinhalten
  • bekannte, auf der Zielseite beinhaltete Marken mit aufführen.
  • den Suchenden dazu animieren, aktiv zu werden und die Seite zu besuchen

 

Der optimale Seitentitel sollte nicht:

  • mehrfache Wiederholungen der Hauptschlagwörter beinhalten
  • aus einer sinnlosen Aneinanderreihung von Keywords bestehen 
  • unnötige Kommata, Trennzeichen und Stopwörter (usw., etc., ff.) aufweisen
  • eine Vielzahl an Sonderzeichen verwenden, die auf reines SEO hinweisen (» √ )
  • aus Marken oder Begrifflichkeiten bestehen, die kein Mensch kennt
  • Inhalte vermitteln, die man auf der Zielseite nicht findet

   

Hinweis

  • Das CMS System muss so konfiguriert werden, sodass der META Title jederzeit für jede Unterseite nach belieben änderbar ist, aber dabei die URL nicht ändert.

     

Häufige Fehler

  • Überoptimierung. Viele Titles sehen dermaßen vollgestopft mit Keywords aus, dass „Optimierung“ in den meisten Fällen eigentlich „Entschärfung“ bedeutet.

 Best practice

1. Keyword 

2. Klickreiz

Abschluss bildet die Brand

(Suchbegriffe: Fahrrad Fahrräder Bike Bikes) 

154 Zeichen

<html>

<head>

<title>OnPage SEO: Der optimale Seitentitel (Title) - SEO Summary</title>

<meta name=“description” content=“OnPage SEO Tutorial: Webseiten-Optimierung für Einsteiger, Schritt für Schritt Anleitung für ein besseres Ranking bei Google!”>

</head>

<body>

Meta Description

Anders als der Title Tag ist die Meta Description für Google kein direktes Rankingkriterium.

Bei der Erstellung der Meta Description stehen mit ca. 154 Zeichen (die Pixelbreite ist entscheidend) fast drei Mal mehr Zeichen zur Verfügung als beim Title Tag. Dementsprechend lassen sich dort für den Nutzer wichtige Informationen verpacken

Verfügt die Webseite über ein “veröffentlicht am” Datum oder eine Produktauflistung (1 – 25 von 250) so wird dies mit Wahrscheinlichkeit als Teil der Meta-Description vorangestellt angezeigt

  • sollte dies der Fall sein, so empfiehlt es sich, nicht mehr als 139 Zeichen (inkl. Leerzeichen) zu verwenden

Wie sieht die optimale Meta-Description aus?

Mach’ die Leser neugierig auf die Page, sei originell & anders. Schließlich sollen sie ja auf das eigene Ergebnis klicken! 

Die Meta-Description sollte wie eine kurze Inhaltswiedergabe nach dem AIDA-Prinzip (Attention, Interest, Desire, Action) aufgebaut sein. Jede Seite (URL) sollte eine einzigartige Meta-Description haben.

Best practice Beispiele einer optimierten Meta-Description

Attention (Aufmerksamkeit)

Interest (Interesse)
Desire (Verlangen)
Action (Handlung)

 AIDA-Modell 

Durch den ersten Satz “Druckerpatronen günstig kaufen” wird das Interesse (attention) des Suchenden geweckt. Die Verwendung des Häkchens „✓“ (Checkmark) ruft einen unterbewussten Zuspruch hervor und verstärkt subjektiv die Kernaussage des Satzes.

[ATTENTION]

[INTEREST]

Der zweite Satz “Druckerpatrone & Tintenpatronen günstig kaufen vom TESTSIEGER tintenalarm.de” weckt das (Kauf-) Interesse (interest).

Der dritte und letzte Satz “Über 500.000 zufriedene Kunden!” löst das Verlangen (desire) und bestenfalls auch die Aktion/Klick (action/click) des Suchenden aus.

[DESIRE] & [ACTION]

Die Meta-Description (und Title) sind die ersten Berührungspunkte Deiner Webseite mit dem Suchenden. Hier solltest Du Dich bemühen, den Suchenden zum Klick zu animieren.

Wiederholung ;-)

<h>-Tags, also HTML Überschriften, dienen zur Gliederung von Inhalten. Tags werden von <h1> bis <h6> verwendet. 

Die h1 hat wie Title-Tag und URL eine Aus-wirkung auf das Google Ranking.

HTML Auszeichnung

<h1>

Keywords sollten möglichst am Anfang platziert werden.

 

<h1>

Repräsentiert wie der HTML Title die Seite und erhält die höchste Relevanz.

Anwendung:

  • 1x pro Seite

  • Haupt-Keyword des Themas möglichst am Anfang

<h2>

<h2>

Erhält im richtigen Maß eine hohe Gewichtung

Anwendung:

  • Wenn möglich 1-3x pro Seite

    • Je öfters die H2 verwendet wird, desto weniger relevant wird diese.

  • Weitere Keywords, die zum Thema passen.

<h3>

<h3>

Schon etwas weniger Gewichtung, hebt sich aber noch eindeutig vom Fließtext ab.

Anwendung:

  • Wenn möglich 1-3x pro Seite

    • Je öfters die H3 verwendet wird, desto weniger relevant wird sie.

  • Weitere Keywords, die zum Thema passen.

<h4> bis <h6>

<h4> bis  <h6>

  • Die Überschriften haben kaum mehr eine Wirkung und können aus SEO Sicht ignoriert werden.

  1. Wiederholen von Keywörter (siehe Title-Tag ) in den Überschriften.
  2. Für das Hauptthema der Webseite möglichst die h1-Überschrift verwenden.​
  3. Auch wenn in HTML5 mehrere h1-Tags (jeweils pro Bereich) möglich sind, sollte die erste und oberste Überschrift (im Quelltext) als Hauptüberschrift angesehen werden u. mit dem bzw. den Haupt-Keywords für die Seite versehen.
  4. Eine saubere Struktur und möglichst nicht von h1 zu h4 "springen".
  5. Journalistische bzw. kreative Freiheit zählt. Daher sollte kein Zwang — etwa bei Medien — bestehen, Keywords in die h1 zu stopfen!
  6. HTML5 lohnt sich!

Tags h1 - h6 

HTML 5

URL Design

Was macht eine gute URL aus?

Inhaltsbeschreibende URLs 

Die Verwendung von inhaltsbeschreibenden URLs ist optional, aber definitiv empfehlenswert. Dabei sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass im Internet regelmäßig vollständige Adressen verlinkt werden - in diesem Fall ist die Adresse selbst der Ankertext. Eine inhaltsbeschreibende URL kommt dadurch nicht nur aus Usability-Gründen entgegen.

Inhaltsbeschreibende URLS verwenden (nicht nur Usability Gründe)

Sonderzeichen in URLs

Grundsätzlich sollten URLs nur aus den Buchstaben “a” bis “z” und aus den Zahlen “0” bis “9” bestehen. Weiterhin sind „-“ und „_“ zulässig.

Im Prinzip können auch weitere Zeichen aus dem ASCII Zeichensatz genutzt werden. Dabei stößt man aber auf das Problem, dass genau diese Zeichen von Servern falsch interpretiert werden können.

§ä*!)§$ SONDERZEICHEN VERMEIDEN!

Groß- und Kleinschreibung in der URL

Generell können sowohl Groß- als auch Kleinbuchstaben in URLs verwendet werden. Es wird allerdings empfohlen, sich auf die „Klein“ Schreibweise festzulegen. Der Grund dafür ist, dass bestimmte Server Betriebssysteme eine Unterscheidung nach Groß- und Kleinschreibung treffen. Im ersten Schritt klingt das nicht weiter bedenklich, nur kommt es schon mit dem ersten externen Link in abweichender Schreibweise zu einem doppelten Inhalt im Index.

Problembehebung: Die Serverkonfiguration muss angepasst werden, so dass eine fehlerhafte Schreibweise immer auf die eigentliche URL zurückgeführt wird. Alternativ können auch 301 Weiterleitungen oder Canonicals eingesetzt werden.

klein schreiben!

Trennzeichen in der URL

Im Prinzip können verschiedene Trennzeichen(„-“, „_“, „ “, „+“,..) benutzt werden, um Wörter zu trennen. Es empfiehlt sich jedoch, Wörter generell nur mit einem Bindestrich „-“ zu trennen.

Dieser wird von allen Suchmaschinen gleichermaßen erkannt und bietet keinerlei Interpretationsspielraum. Ein Leerzeichen kann zum Beispiel problematisch werden, denn dieses impliziert auch das Ende der URL. Somit kann es zu unnötigen 404 Fehlern kommen.

Lehrzeichen mit "-" darstellen und 

Trennzeichen verwenden, erhöht die Lesbarkeit

Füllwörter

Wie in vielen anderen Disziplinen gilt auch bei der Länge der URL: so lang wie nötig und so kurz wie möglich. Im besten Fall kann man anhand der URL erkennen, was der Inhalt der Seite zu bieten hat. Füllwörter wie der, die, das, in, um,.. verlängern die URL unnötig und geben keine relevante Information ab. Daher sind Füllwörter zu vermeiden. Kurze URLs bieten den positiven Nebeneffekt, dass sie in den SERPs vollständig angezeigt werden.

Kein der, die, das, um,...

Trailing Slash

Der Trailing Slash ist der abschließende Zeichen („/“) von Verzeichnissen in einer URL.:

http://beispiel.de/ordner/ (mit trailing slash)
http://beispiel.de/ordner  (ohne trailing slash)

Beide URLs aus dem Beispiel zeigen auf denselben Inhalt. Dies ist ein klassisches Beispiel für Duplicate Content. Um genau diesen zu verhindern, muss man sich entscheiden: „to slash or not to slash“?

Generell sollte für Ordner immer ein Trailing Slash gesetzt werden. So wissen User und Crawler gleichermaßen, ob es sich um ein Verzeichnis oder um eine Datei handelt. In der „.htaccess“ kann die Einstellung vorgenommen werden.

Trailing Slash angeben u. ohne "/" per 301 auf "/" umleiten!

Dateiendungen (PHP,HTML,..)

Ähnlich wie beim Trailing Slash verhält es sich bei Dateiendungen. Es gibt ebenso zwei Möglichkeiten, entweder die Anzeige von Dateiendungen oder nicht:

 

http://beispiel.de/ordner/datei.html
http://beispiel.de/ordner/datei

 

Sind beide Varianten erlaubt, besteht die Gefahr von Duplicate Content. Eindeutige Anzeigedefinitionen können ebenfalls in der „.htaccess“ vorgenommen werden.

Keine Verwendung von Dateiendungen wie .html, .php...!

Subdomains

Oft genutzte Beispiel von Subdomains sind blog.domain.at oder forum.domain.at etc.

 

Grundsätzlich ist es sinnvoll, eher auf Verzeichnisse zu setzen als auf getrennte Subdomains.

 

Die Aussage gilt allerdings nicht pauschal. Subdomains sind aber deshalb nicht wertlos und sinnlos. Wenn sich Inhalte stark von der Hauptdomain unterscheiden und abgegrenzt werden sollen, macht es auf jeden Fall Sinn eine Subdomain einzurichten und zu verwenden.

Die andere Frage, die man sich stellen muss, ist: Wenn der Inhalt so verschieden im Vergleich zum Rest der Website ist, ist er dann überhaupt wichtig für mein Thema? 

Reihenfolge

URL-Teile sollten immer in derselben Reihenfolge sortiert werden.

Das gilt auch für URL-Parameter!

 

Ansonsten wird aufgrund unterschiedlicher Auswahlreihenfolgen eine immense Anzahl an URLs produziert.

URL-Teile immer in der selben

Reihenfolge sortieren!

Suchwörter/Keywords

Unbedingt das exzessive Einfügen von Suchwörter in URLs vermeiden.

 

Adressen wie rote-kleider-rotes-kleid-kleider-rot wirken weder auf die Nutzer noch auf Suchmaschinen vertrauenwürdig.

Vermeiden von exzessiven Einfügen von Suchwörter!

Duplicate Content entsteht nicht nur dadurch, dass der Inhalt schlichtweg nur kopiert und an anderer Stelle eingefügt wird, sondern auch dann, wenn der Inhalt einer Webseite unter verschiedenen URLs aufrufbar ist.

Duplicate Content

http://www.example.com/

http://www.example.com

https://www.example.com/

http://www.example.com/Unterseite

http://www.example.com/unterseite

http://www.example.com?query=12

Alles einzigartige URLS

Auf dem Weg zur optimalen URL gibt es einiges zu beachten:

  • Technisch muss der Server so konfiguriert werden, dass alle Seiten unter genauer einer URL erreichbar sind.
  • Doppelte Inhalte können durch falsche Konfiguration für den Trailing Slash, die Subdomain oder Groß- und Kleinschreibung im URL-Text entstehen.
  • Ist technisch alles sauber, gilt es den Focus auf eine gute URL-Struktur zu setzen.
  • Dabei sind „sprechende“ Verzeichnisse und URL-Namen von übergeordneter Wichtigkeit.
  • Relevante Keywords gehören in den URL Text, Füllwörter sollten vermieden werden.

Glossar

301:

Technisch gesehen übermittelt eine 301-Weiterleitung den HTTP-Statuscode 301 Moved Permanently (Dauerhaft verschoben). Der Webserver antwortet dem anfragenden Client, z.B. dem Google-Bot oder einem Webbrowser, mit einem HTTP-Statuscodes 301, wenn die angeforderte Ressource dauerhaft verschoben wurde und fortan unter einer neuen URL erreichbar ist. Durch die Übermittlung eines 301-Statuscode leitet der Webserver alle Anfragen zu einer bestimmten Quell-URL auf die neue Ziel-URL weiter.

 

Backlink:
Ein eingehender Link bzw. ein Verweis von anderen Websites auf Ihre Website.

  • Linkjuice:
    Jeder Backlink überträgt einen gewissen Teil der Stärke auf die Zieldomain. Wie viel hängt von mehreren Faktoren ab. Von einem Startseiten Backlink wird am meisten Linkjuice geerbt. Innerhalb der Domain teilt sich der Juice auf  alle Unterseiten auf und stärkt diese ebenfalls.
     

 

URL ohne /

Redirect

URL mit /

http://www.schlosshof.at/impressum

301

https://www.schlosshof.at/impressum/

Man sollte sich im Vorfeld überlegen, wie die URLs der Seite aussehen sollen. Für welche Variante man sich dabei entscheidet, ist eine rein kosmetische Frage und hat keine Auswirkungen auf SEO.

 

Wichtig ist, dass eine der beiden Varianten konsistent in der internen Verlinkung der Seite, sowie in Sitemaps der Seite verwendet wird und die andere konsequent via 301 weiterleitet.

 

Es muss nicht jede einzelne URL individuell weitergeleitet werden. Eine Regel, die eine URL ohne Slash zu der gleichen URL mit Slash weiterleitet, ist ausreichend.

htacces Syntax



#Redirect für Tralingslash am Ende
RewriteEngine On
RewriteBase /
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_URI} !(.*)/$
RewriteRule ^(.*)$ http://%{HTTP_HOST}/$1/ [L,R=301]

Abhilfe schafft der nachfolgende Codeschnipsel, welcher in die .htaccess Datei auf dem Webserver eingetragen wird.

Ähnlich wie beim Trailing Slash ist auch hier eine Entscheidung notwendig, die konsistent auf der gesamten Website umgesetzt werden sollte.

 

Auch hier kann eine globale Regel, die Weiterleitungen der einen Variante auf die andere, sicherstellen. Dabei empfiehlt sich die Verwendung der Version mit www, da in den meisten Fällen auf diese Weise verlinkt wird.

Jeder redirect vermindert den Linkjuice ein wenig, daher ist es von Vorteil, wenn Backlinks direkt ohne Redirect auflösen.

URL mit und ohne www.

htacces Syntax

.htaccess Syntax
RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www\.
RewriteRule ^(.*)$ http://www.%{HTTP_HOST}/$1 [R=301,L]

HTTPS

Seit August 2014 ist die Verwendung von https zu einem Rankingfaktor geworden. Sofern es die Seitenladezeit der Website nicht beeinflusst, sollte man komplett darauf umstellen.

Auch hier gilt es wieder eine zentrale Weiterleitung einzurichten

Achtung: Keine Weiterleitungsketten verursachen! Google springt nach der max dritten Weiterleitung ab und folgt einem Link nicht mehr! Es ist darauf zu achten, dass z.B. bei eingabe “example.at” in einem Schritt auf “https://www.example.at/” (inkl. www, https) umgeleitet wird.

 

Mehrsprachige Webseiten

Um "echte" Mehrsprachigkeit eines Webauftrittes zu gewährleisten, müssen die unterschiedlichen Sprachen und gegebenenfalls auch Zielregionen auf eigenen Adressen abgebildet werden. 

 

 

Aus Usability Gründen sollten alle URLs in der jeweiligen Sprache benannt werden!

hreflang Angabe

Die hreflang-Angabe ist dann besonders sinnvoll, wenn auf unterschiedlichen URLs entweder dieselben Inhalte oder ähnliche Inhalte in der selben Sprache zur Verfügung stehen und sich diese nur hinsichtlich der länderspezifischen Ausrichtung unterscheiden. Ob die Inhalte dabei auf demselben Domainnamen oder auf einer anderen Website zur Verfügung stehen, ist irrelevant.

hreflang im <head> Bereich definieren

<head>
<link rel=“altenrate“ href=“https://www.schlosshof.at/en/“ hreflang=“x-default“>
<link rel=“altenrate“ href=“https://www.schlosshof.at/en/“ hreflang=“en“>
<link rel=“altenrate“ href=“https://www.schlosshof.at/sk/“ hreflang=“sk“>
</head>

Nicht vergessen: hreflang in Sitemaps auszuzeichnen

 

 

META hreflang

 

 

 

<link rel=“altenrate“ href=“http://www.schoenbrunn.at/en/“ hreflang=“x-default“>
<link rel=“altenrate“ href=“http://www.schoenbrunn.at/“ hreflang=“de“>
<link rel=“altenrate“ href=“http://www..schoenbrunn.at/it/“ hreflang=“it“>
<link rel=“altenrate“ href=“http://www..schoenbrunn.at/fr/“ hreflang=“fr“>

 

Startseite

     

<link rel=“altenrate“ href=“http://www.schoenbrunn.at/en/plan-your-visit/directions/“ hreflang=“x-default“>
<link rel=“altenrate“ href=“http://www.schoenbrunn.at/en/plan-your-visit/directions/“ hreflang=“en“>

<link rel=“altenrate“ href=“http://www.schoenbrunn.at/de/besucherinfo/anfahrt/“ hreflang=“de“>

<link rel=“altenrate“ href=“http://www.schoenbrunn.at/it/visita/arrivo/“ hreflang=“it“>

<link rel=“altenrate“ href=“http://www.schoenbrunn.at/fr/preparez-votre-visite/acces/“ hreflang=“fr“>

 

Anfahrt

Zusammenfassung

  • Wenn ein Inhalt unter mehreren Adressen erreichbar ist, wird von "Duplicate Content" gesprochen. Da sich Signale (Linkjuice) über die verschiedenen URLs hinweg verteilen, sind Duplikate unbedingt zu vermeiden.
  • Wenn Inhalte für verschiedene Sprachen und/oder Zielregionen ausgerichtet sind, hilft die Verwendung von hreflang und gegebenenfalls auch die geografische Ausrichtung über Google Webmaster Tools dabei, die relevantesten URLs für eine Sprache und/oder Zielregion in der Websuche zu platzieren.

Übung

Gruppenarbeit

2 alternative Suchergebnisse (title tag, meta description und URL)

plus URL Design für diese Seiten für :

Suchmaschinenoptimierung II SAE

By Daniela Holzer

Suchmaschinenoptimierung II SAE

Suchmaschinenoptimierung Teil II, technisches SEO, Webmaster-Tool etc. für Diploma Kurs "Webdesign und Development" SAE Wien

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