TRANSFORMATIVE

AUSSTELLUNGSGESTALTUNG

— Christine Kolbe | KLUGEKONZEPTE.ORG

Es geht um die
Abkehr von fossiler Energie &

Übernutzung der planetaren Ressourcen, Menschrechte, soziale Gerechtigkeit ...

Wir müssen die

sozial-ökologische Transformation in allen Bereichen  vorantreiben.

Politischen Ideen und Maßnahmen auf allen Ebenen
gibt es zahlreich.

Die Faktenlage
ist klar.

ARENEN
DER TRANSFORMATION

Agrar-/Ernährungswende

Mobilitätswende

Suffizienz / Degrowth

Rohstoff-/Ressourcenwende

lebenswerte Städte

Postwachstums-Ökonomie

soziale Gerechtigkeit 

Carearbeit

Überreiche

Wohnen

resilient - Klimafolgen 

globaler Süden

Kreislaufwirtschaft

regenrative Wirtschaft

Generationen-Gerechtigkeit

nachhaltige Digitalisierung 

gemeinwohl-orientiert

Energiewende

Was meint sozial-ökologische Transformation?

Sprechen wir also darüber ...

... wie Kultur und kulturelle Vermittlung und Design als zentrale Räume für gesellschaftliches Umdenken, Lernen und Verlernen wirken.

... wie sie Transformationsdynamiken unterstützen & beschleunigen

Die sozial-ökologische Transformation:
Ein kulturelles Projekt.

Die Transformation, die wir angehen, ist im Kern ein kulturelles Projekt. Machen wir uns nichts vor: Es geht darum, wie wir in Zukunft leben, wer wir in Zukunft sein wollen.

 — Maja Göpel, Wir können auch anders: Aufbruch in die Welt von morgen | Berlin 2022

Wir sehen es als Aufgabe der sozialen Bewegungen des 21. Jahrhunderts an, „das Unsichtbare sichtbar zu machen“, indem wir die kulturellen Bedeutungsmuster - die politische und wirtschaftliche Ergebnisse prägen - bewusst dekonstruieren, analysieren und neu konstruieren.

 — Martin Kirk, Jason Hickel, Joe Brewer: All Change or No Change: Culture, Power, and Activism in an Unquiet World, Part III | 2017

Nur wenn wir den ökopolitischen Handlungsraum als kulturellen Raum verstehen und uns weit mehr Aspekten des Daseins zuwenden als Treibhausgasmolekülen und Nettoumweltnutzen, betrifft die notwendige Transformation die menschliche Welt. Und nur dann kann sie auch ein Versprechen statt einer Drohung sein.

 — Harald Welzer, It's the Culture, Ökos! | Berlin 2023

Bildnachweis: «Natur. Und wir?» im Stapferhaus | Lenzburg, Schweiz  2024 | https://stapferhaus.ch/natur 

Die Transformation zu einer nachhaltigen klimaverträglichen Gesellschaft ist ein offener Suchprozess.

Durch Bildung sollte Problembewusstsein entwickelt und systemisches Denken erlernt werden.

Eine partizipativ ausgerichtete, transformationsrelevante Bildung ist unabdingbar für die aktive Beteiligung der Gesellschaft im Transformationsprozess.

Ein Blick in die transformative Bildung

KOMPASS: TRANSFORMATIVE KURATION & VERMITTLUNG

Kommen gesellschaftliche Beweger*’innen, ihre Botschaften, Ideale, Ideen und Zukunftsentwürfe zu Wort? Werden transformatorische Realitäten gezeigt? Gelebte Utopien, ihre Prinzipien, ihre Praktiken und Faktoren des Gelingens?

Werden (geschützte) Räume kreiert oder ausgewiesen, in denen sich Schmerz, Trauer, Sorge entfalten dürfen? Werden Prozesse gestärkt, die von negativen Gefühlen zu Wut, Zuversicht und Engagement leiten?

Werden gewohnte Bilder durchbrochen? Gelingt eine ganzheitliche Bezugnahme zu Natur, Umwelt und Mitwelt? Wird etwa indigenes Wissen eingebunden? Wird die eurozentristische Perspektive verlassen? Dekolonisierung?

Welche Bedeutung haben Missstände und Lösungen für Menschen im globalen Süden oder für künftige Generationen? Wie kann nachhaltige Entwicklung gerecht gedacht und gestaltet werden?

Werden Schuld und Scham zum ökologischen Fußabdruck vermieden? Werden Impulse im Sinne des nachhaltigen Handabdrucks gesetzt? Wird Inspiration geteilt, wie sich Strukturen nachhaltig verändern lassen?

AKTEUR*INNEN & ORTE DER SOZIAL-ÖKOLOGISCHEN TRANSFORMATION

SYSEMISCH & MULTIPERSPEKTIVISCH

GERECHTIGKEIT

EMOTIONEN

SOZIAL-ÖKOLOGISCHE PRAKTIKEN

Werden die zentralen Praktiken und Prinzipien einer sozial-ökologisch gerechten Welt gezeigt, gelebt, erforscht, erprobt und eingeübt? Materialkreisläufe im künstlerischen Prozess, eine Kultur des Teilens, Reparierens und Selber-Machen?

HANDABDRUCK & EMPOWERMENT

Gibt es Elemente mit guten Nachrichten? Haben Narrative einer gelingenden sozial-ökologischen Transformation einen Raum? Gibt es Lösungen, Mutmacher und Vorbilder?

HOFFUNG, LÖSUNGEN  & GUTE GESCHICHTE

Das Anthropozän und seine multiplen Krisen rücken die großen Fragen einer sozial-ökologischen Transformation in den Vordergrund.

 

Welche Geschichten müssen erzählt werden? Welche Diskurse brauchen stärkere öffentliche Aufmerksamkeit? Welche Narrative verdienen Repräsentation, welche Entzauberung? Wie kann das Naturschöne gezeigt und als Mitwelt gefühlt werden?

THEMENSETZUNG

Drei Handlungsfelder 
programmatischer Nachhaltigkeit

Wasserfall:

Zu welchen Themen habt ihr schon einmal gearbeitet , die ihr als transformativ bezeichnen würdet?

Schreibt in den Chat 

Die Art & Weise wie etwas erzählt, vermittelt, inszeniert oder ausgestellt wird, ist von großer Bedeutung für Resonanz und Impact.

Sorgfältig auf die Konzeption von Formaten, Methoden und Prozessen gemeinschaftlicher Praxis schauen, macht Programmatik nachhaltiger.

Eine Vielzahl an Bausteine transformatorischer Methodik geben Orientierung (z.B. Perspektivwechsel, Utopien, Raum für Emotionen, erforschende Praxis, Mut- und Haltungstraining ...)

KURATION | VERMITTLUNG | DESIGN

Drei Handlungsfelder 
programmatischer Nachhaltigkeit

Speed-Dating:

Was sind gestalterische Mittel, die partizipativ oder emanzipatorisch wirken, die Raum für Emotionen oder Perspektivwechsel lassen?

2er Talk

Die Haltung von Vermittler*innen, Gestalter*innen und Kurator*innen,  ist das Fundament programmatischer Nachhaltigkeit.
 

Die Möglichkeiten transformativer, sozial-ökologischer Gestaltung als langfristige strategische Aufgabe und Zielsetzung sind denkbar.

Definition, Zustimmung und Selbstverpflichtung.

 

 

 

 HALTUNG | WERTE & ZIELE

Drei Handlungsfelder 
programmatischer Nachhaltigkeit

MASSNAHMEN-KATEGORIEN 
programmatischer Nachhaltigkeit

2. Künstlerische Praxis, Kuration & Vermittlung / Bildung 

  • transformative Ästhetik finden
    (nachhaltige Motive, Materialien, Bezüge, ...)

  • sozial-ökologische Praktiken im künstlerischen Prozess oder der Vermittlung verankern

  • transformative Methodik (Perspektivwechsel, empowernd, Handabdruck, ...)  

3. Werte & Ziele - Haltung

  • Verständnis entwickeln

  • Weiterbildung

  • Visionsentwicklung 

  • Positionierung / Verantwortungsübernahme in der Organisation

  • programmatische Nachhaltigkeitsziele

  • Selbstverpflichtung & Kommunikation

1. Themensetzung

  • Diskurse ökologischer/ sozialer Nachhaltigkeit aufgreifen

  • globale & intergenerationale  Gerechtigkeit

  • Transformationswissen auch direkt vermittelt

Den größten Hebel für Veränderung finden
und Strukturen nachhaltig verändern.


in persönlichen Lebensbereichen oder im beruflichen Kontext anstoßen und umsetzen

 

Strukturen so verändern, dass ein nachhaltiges gutes Leben für alle wahrscheinlicher / möglicher wird

  • bewusst / Haltung entwickeln & zeigen
  • Vernetzung / Bündnisse
  • Lösungen entwickeln & umsetzen

 

Das Konzept des sozial-ökologischen Handabdrucks

Motivierende Perspektive: Mit dem Handabdruck zeigen wir auf, was jede:r Einzelne Positives hinterlassen kann.
 

Vergrößertes Wirkpotential: die Wirkung eines Handabdrucks ist um ein Vielfaches größer, als die eines einzelnen verringerten Fußabdrucks. Ein Handabdruck kann sogar unendlich groß werden.
 

Selbstwirksamkeit | Zuversicht | Resilienz: größere Handlungsperspektiven, eigene Ansatzpunkte und Herangehensweisen für nachhaltige Strukturveränderungen zu entdecken, kann angesichts multipler globaler Krisen helfen, den Mut nicht zu verlieren/ wiederzufinden und aktiv zu werden, anstatt zu resignieren!

 

Was es bedeutet, den Handabdruck stärker in die eigene Arbeitspraxis zu integrieren ...

Brainstorming:

Welche Strukturen ließen sich verändern, damit Ausstellungsgestaltung nachhaltiger werden kann? 

Schreibt in den Chat 

Spielraum, um transformartiver zu wirken sehe ich ...

... in meinen Arbeitsfeldern

... im Verband / bei VERA

partizipative Raumgestatlung

dekologniales Design

barrierearmes Design

partizipatives Design

Narrative der sozial-ökologischen Transformation stärken 

diskriminierungskritische Design

einen Ort für Emotionen schaffen

Showcases - Better Practices sammeln und zeigen

gemeinsam lernen / verlernen

Strukturen nachhaltig verändern 

Banden bilden / Bündnisse schmieden

Ganzheitlich: ökologisch in Produktion & Betrieb genauso wie inhaltlich -programmatisch

Menschen im globalen Süden mitdenken  - unterschiedliche Perspektiven zeigen

Auftraggeber mitnehmen 

gemeinsam beratschlagen und Rat suchen

Embodiment - Körper & Wohlbefinden mitdenken

HEBEL-MATRIX

THEMEN
dafür interessiere ich mich
REICHWEITEN
so viele Menschen kann ich erreichen
EINFLUSS
so kann ich gemeinschaftliche Entscheidungen beeinflussen
WOHLBEFINDEN
wie fühlt es sich an,
hier aktiv zu werden

Im Sinne der Nachhaltigkeit übergebe ich mein Wissen in den Kreislauf und gebe es unter der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA 4.0 frei. Ihr dürft es wiederverwenden, zeigen, bearbeiten und anpassen. Aber bitte nennt meinen Namen und achtet bei der Weitergabe darauf, dass auch Euer Werk mit derselben Lizenz versehen ist.

Am meisten würde ich mich aber natürlich darüber freuen, wenn wir bei Interesse am Thema und meiner Expertise in direkten Austausch und in die Zusammenarbeit kommen!


Alle Icons sind von der wunderbaren NOUN COLLECTION unter einer roality free licence.
Wissenschaftliche Quellen sind in den  Shownotes ausgewiesen.

CREATIVE COMMONING

DANKE

Lasst uns zusammen Kipppunkte möglicher machen.

Soziales

  • Gute Arbeitsbedingungen

  • Diversität

  • Faire Bezahlung

  • Barrierefreiheit

  • Anti-Rassimus

  • Regionale Verantwortung …

Ökologie

  • Energie

  • CO2-Emissionen

  • Ressourcenschutz

  • Abfallvermeidung

  • Wasser/Abwasser ...

Ökonomie

  • Verantwortungsvolle Geschäftsführung

  • Zukunftsstrategie

  • Nachhaltige Finanzen & Investments

  • Vision und Nachhaltigkeitsziele

  • Umsetzung der Maßnahmen

  • Erfolgsfaktoren/Messbarkeit

Nachhaltigkeit findet in 3 DIMENSIONEN statt

Programmatische Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb

Betrieb

  • Energieverbrauch
    Kühlung | Heizung | Lüftung, Licht, Digitales
  • Abnutzung 

Materialverbrauch

Abfall |  Entsorgung

Wiederverwertbarkeit
faire Lieferketten

Betriebliche Nachhaltigkeit in  Ausstellungsbau und -gestaltung

Fokus/Diskurs
Themensetzung

Auswahl/Auftrag
Künstler*innen

Formate/Perspektiven
Kuration

Methodik/Formate
Vermittlung

Selbstverständnis &
leitende Werte
nachhaltige
Organisation - Whole Instituion Approach

im Dienste der ....

 Programmatik - Kultur-/ Bildungsauftrag

Produktionsweisen 
(Konstruktion | Print | Digitales)

  • Energieverbrauch (CO2)
  • Umweltverschmutzung 
  • Ressourcenverbrauch (Wasser, Rohstoffe)

VERA-Input: NACHHALTIGKEIT IN PROGRAMM & VERMITTLUNG

By CHRISTINE KOLBE \\ KLUGEKONZEPTE

VERA-Input: NACHHALTIGKEIT IN PROGRAMM & VERMITTLUNG

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